Wie passe ich meine Kamera für Porträtfotografie an?

Sie werden bald Porträtfotos machen. Sie haben bereits an die Idee für die Fotosession gedacht. Nur der technische Teil ist noch nicht vollständig beherrscht. In diesem Artikel werde ich die manuelle Einstellung Ihrer Kamera für die Porträtfotografie erläutern. Auf diese Weise wissen Sie genau, welche Einstellungen Sie am besten verwenden können.

  1. Öffnung

  2. Fokus

  3. ISO

  4. Verschlusszeit

1. Blende

Bei der Porträtfotografie dreht sich natürlich alles um die dargestellte Person. Sie möchten, dass die ganze Aufmerksamkeit auf das Modell gerichtet wird. Dies funktioniert, wenn nur Ihr Motiv scharf und der Rest des Fotos verschwommen ist. Ein Effekt, den Sie mit einer großen Blende erzielen. Damit schaffen Sie eine kleine Schärfentiefe. Dies bedeutet, dass der scharfe Teil des Fotos kleiner als der verschwommene Teil ist. Eine große Blende entspricht einer kleinen Blendenzahl. Wählen Sie eine Blende von 1: 5,6 oder kleiner.

2. Fokus

Die Augen sprechen am meisten und das möchten Sie betonen. Sie erreichen dies, indem Sie sich auf die Augen konzentrieren. Suchen Sie in Ihrer Kamera nach der Funktion, mit der Sie den Brennpunkt auswählen. Betrachten Sie das Motiv durch den Sucher oder Bildschirm. Verwenden Sie die Navigationstasten oder den Touchscreen, um den Fokuspunkt auszuwählen, der in den Augen liegt. Drücken Sie den Auslöser zur Hälfte, um zu fokussieren. Sie können auch manuell über den Objektivring fokussieren.

3. ISO

Aufgrund der großen Blende ist es wahrscheinlich nicht erforderlich, einen hohen ISO-Wert zu verwenden. Aus diesem Grund erfassen Sie genug Licht, um das Foto zu beleuchten. Ist dies nicht der Fall, können Sie die ISO vermasseln. Zum Beispiel auf 200 oder 400 ISO. Hinweis: Je höher der ISO-Wert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit von Rauschen. Einige Kameras haben eine bessere Rauschunterdrückung als andere. Experimentieren Sie also besonders während der Fotografie damit.

4. Verschlusszeit

Um das Bild, das die Kamera sieht, in ein Foto umzuwandeln, benötigt Ihre Kamera Licht. Dieses Licht muss den Sensor erreichen. Mit der Verschlusszeit bestimmen Sie, wie lange die Objektivblende der Kamera geöffnet ist, um dieses Licht einzufangen. Die Verschlusszeit wird daher auch als Belichtungszeit bezeichnet. Je länger die Verschlusszeit ist, desto mehr Licht fällt auf den Sensor. Eine kürzere Verschlusszeit verkürzt die Belichtungszeit.

Bei der Porträtfotografie versuchen Sie, das Foto besser zu beleuchten, indem Sie die Kamera manuell einstellen. Dies liegt daran, dass die Verwendung Ihres Blitzes normalerweise nicht erfolgt. Mit Flash wird niemand besser, nicht einmal Ihr Modell. Verwenden Sie Blitzgeräte und Studiobeleuchtung nur, wenn Sie regelmäßig damit arbeiten. Neben einer großen Blende und einem höheren ISO-Wert erfassen Sie auch mehr Licht mit einer längeren Verschlusszeit. Versuchen Sie beispielsweise eine Verschlusszeit von 1/100. Länger als das erhöht sich die Wahrscheinlichkeit von Bewegungsunschärfe.

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