König Djoser – 2687-2668 v. Chr. – und die Stufenpyramide

König Djoser (2687-2668 v. Chr.) War der erste Pharao in der dritten Dynastie, wie viele Gelehrte glaubten. Sie denken auch, dass Königin Nimaethap seine Mutter und Khasekhemwy sein Vater war.

Djoser hat möglicherweise die südlichen Grenzen Ägyptens in seiner Regierungszeit festgelegt. Er schickte auch einige Expeditionen zum Sinai, weil die Anwohner dort unterworfen waren.

Djosers Regierungszeit dauerte nur 18 Jahre, ist jedoch insofern bemerkenswert, als sie das „goldene Zeitalter“ der monumentalen Architektur in Ägypten einleitete. Er und Imhotep waren nicht nur in der Lage, die für den Bau der Pyramide erforderlichen massiven Arbeitskräfte zu organisieren, sondern initiierten auch den Glauben, dass der Pharao ewige Existenz hatte.

Während der Regierungszeit von Djoser in der dritten Dynastie (siehe Spickzettel für eine Zeitleiste) soll Ägypten wegen besonders geringer jährlicher Überschwemmungen sieben Jahre lang eine Hungersnot erlebt haben. Der Pharao wurde für die Situation verantwortlich gemacht, weil er ein Vermittler zwischen dem Volk und den Göttern war, und die Hungersnot wurde als Strafe der Götter für den Pharao angesehen, der seinen Job nicht machte.

Auf der Insel Sehel im Süden Ägyptens gab Ptolemaios V. (204-181 v. Chr.) Eine Stele in Auftrag, die diese Hungersnot und Djosers Aktionen aufzeichnete. Imhotep, der Erbauer der Stufenpyramide, führte die Quelle des Nils auf die Insel Elephantine und die Höhlen von Khnum zurück.

Versicherte er Djoser Diese erneute Verehrung von Khnum würde die Fluten wieder auslösen. Khnum erschien Djoser dann in einem Traum. Djoser erwachte und freute sich über die Nachricht. Er erließ ein Dekret über eine Erhöhung der Steuern, die an den Tempel von Khnum zu zahlen waren.

Die Stufenpyramide. In Saqqara, wo jeder mit dem Zug reisen kann, kann man auch mit dem Taxi oder dem Bus dorthin gelangen.

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