Chinesische Mauer – Der chinesische Drache

Von oben gesehen sieht die Chinesische Mauer aus wie ein Drache, der im Zickzack über Berggipfel fährt. Die Chinesen nennen es „Wan Li Chang Cheng“, was „Mauer von 10.000 Li“ bedeutet. (10.000 li = 5.000 km)

Tatsächlich ist die Große Mauer 7.200 km lang. In der Höhe sind es 4,5 m bis 9 m. In der Tiefe sind es 4,5 m bis 8 m. Die gesamte Struktur wurde von Hand aus Stein, Ziegeln, Erde, Sand, Stroh, Holz, Ton oder was auch immer verfügbar war, je nach Gelände gebaut.

Drei chinesische Hauptdynastien – die Qin (221-207 v. Chr.), Han (206 – 220 n. Chr.) Und Ming (1368 – 1644 n. Chr.) – bauten die Chinesische Mauer. Alle hatten einen Zweck – die „barbarischen“ Hunnen im Norden fernzuhalten, die häufig in chinesische Grenzgebiete eindrangen. Insgesamt arbeiteten zig Millionen Menschen an der Chinesischen Mauer. Viele starben.

Qin Shi Huang, dem Ersten Kaiser Chinas, wird der Start dieses massiven Projekts vor 2.200 Jahren zugeschrieben. Durch die Verbindung alter Abschnitte mit neu gebauten hat die Qin-Dynastie in 10 Jahren 4.800 km Mauer errichtet – mehr als einen Kilometer pro Tag!

Nach dem Qin erweiterte die Han-Dynastie die Große Mauer durch die Wüste Gobi. An den Wänden wurden Wachtürme angebracht. Rauchspiralen, die durch Verbrennen von Holz und Stroh mit Wolfsmist erzeugt wurden, fungierten als Alarmsystem. Eine Rauchsäule bedeutete, dass eine Streitmacht von 100 Männern angriff; Zwei Kolonnen signalisierten, dass sich mehr als 500 Männer näherten, und so weiter.

Die Chinesische Mauer, die wir heute kennen, wurde vor 600 Jahren von der Ming-Dynastie erbaut. Zu diesem Zeitpunkt lag die alte Mauer in Trümmern. Die Ming-Herrscher bauten das meiste über einen Zeitraum von 200 Jahren wieder auf. Dass die Wand heute noch in gutem Zustand ist, liegt an einer Erfindung dieser Zeit, der Zugabe von Reismehl, um superstarke Ziegel und Mörtel herzustellen!

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